Wasserversorgung für 15 Familien im
Indio-Dorf Reservas de Cumanda

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Im Andenhochland von Ecuador müssen Bauernfamilien bis zu 4 Stunden aufwenden, um einen einzigen Kübel Wasser zu ihrem Haus zu bringen. Die nächstgelegene Quelle wird oft von einem Großgrundbesitzer beansprucht.

Mit dem neuen Wassergesetz der Regierung wird aber nun jenen das Wasser zugesprochen, die es zum Trinken benötigen.

Durch die Errichtung einer Wasserleitung von der Quelle zu einem Wasserreservoir beim Dorf wird das Leben dieser Menschen nachhaltig verbessert.

PROJEKT:

Wasserversorgung für 15 Familien im Indio-Dorf Reservas de Cumanda

SUPER-MIKRO:

1461

LAND:

ECUADOR

GEBIET:

Provinz Chimborazo

PROJEKTSUMME:

61.310,- öS  Umrechnung in Euro: DM / 1,95583 = € | öS / 13,7603 = €

PROJEKTPARTNER:

CEAS, Centro de Estudios y Acción Social, Riobamba

PROJEKTLEITER:

Héctor Santos

BETREUUNG:

ENTWICKLUNGSHILFE-KLUB
Anschrift: Postfach 250, A - 1020 Wien
Adresse: Wien 2., Böcklinstraße 44
Telefon: 01/ 720 51 50
Konto: Erste Bank 424-102-700

DATUM:

Dezember 1997

INHALT:

bulletBenötigte Unterstützung
bulletRest in Arbeit
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Benötigte Unterstützung

Jede der 15 Familien im Dorf Reservas de Cumanda soll dabei unterstützt werden, Wasser in ihre Gemeinde und bis zu ihrem Haus zu leiten.

Die Projektgelder kommen über die projektleitende Organisation CEAS in Ecuador zum Einsatz.

Kostenaufschlüsselung:

Zapfstelle, Rohre, Pumpe
unqualifizierte manuelle Arbeit
Materialtransport und Planung
CEAS-Wassertechniker
Gesamt

Beitrag der Kirche
Beitrag der Indiofamilien

erbetene Unterstützung
ohne Förderung durch die EU
85.420,- öS
28.800,- öS
20.400,- öS
52.800,- öS
187.420,- öS

- 36.000,- öS
- 28.800,- öS

122.620,- öS

Für alle 15 Familien betragen die Gesamtkosten nach Abzug der Eigenleistung der Indiofamilien und der von der Ortskirche bereitgestellten Summe somit 122.620,- öS.

Da das Projekt von der EU mit 50 Prozent gefördert wird, ist für die Wasserversorgung der 15 in Reservas de Cumanda begünstigten Familien aber nur ein Beitrag von 61.310,- öS oder 8.758,60 DM = 4.478,19 € erforderlich.

Wir helfen mit, daß auch die Indiofamilien in Reservas de Cumanda bald über sauberes Trinkwasser verfügen können und nicht mehr täglich mehrere Stunden für das Wasserholen in einem unwegsamen und zum Teil sehr steilen Gebiet aufwenden müssen.

Eigenleistung der Bauern:

Die Dorfbewohner verrichten alle manuellen Arbeiten wie das Ausheben der Gräben für die Rohre, die Errichtung der Zisterne usw.

Das Wasserkomitee des Dorfes kassiert monatlich von jeder Familie einen bescheidenen Beitrag. Dieser wird für den Betrieb und die Wartung der Anlage eingesetzt.

Alle Familien werden je nach ihren Möglichkeiten einen Teil der Investitionen im Laufe von einigen Jahren refundieren. Diese Gelder werden dann für die Wasserversorgung anderer Dörfer eingesetzt.

^ Zur Inhaltsangabe

Nach oben ] [ Wasserversorgung im Indio-Dorf Reservas de Cumanda, Ecuador ] Aufforstung in der Indio-Gemeinde Santa Lucía im Anden-Hochland ] Trinkwasserversorgung für 75 Familien im Indio-Dorf Tolte, Ecuador ] Wasserversorgung für Shabasnay, Ecuador ] Trinkwasserversorgung in Jesus del Gran Poder,Ecuador ]

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Seiten-Anfang | © chevara-stiftung and ejw | 30.07.2014